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Früher hatte der Wein ein viel größere Bedeutung als heute. Er war ein wichtiges Handelsprodukt und übliches Zahlungsmittel. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im hohen Mittelalter bei 150 Ltr. im Jahr.

Wein galt als allgemeines Volksgetränk und wurde zu allen Mahlzeiten getrunken. Gäste und Freunde begrüßte man mit Wein und ein Geschäft schloß man mit einem Trunk ab. Die Armen und Kranken erhielten Wein als Trost und Arznei in den klösterlichen Hospitien. Zur Feier der Messe wurde auch Gläubigen Wein gereicht. 

Die fränkischen Könige selbst und über 20 bedeutende Klöster und namhafte Adelsgeschlechter hatten wegen der vorzüglichen Qualität hiesiger Lagen Weinbergsbesitz mit den dazugehörigen Höfen in Kröv:

Kloster Echternach (Luxemburg) um 752; Stablo (Malmedy Belgien) um 862; St. Ursulastift (Köln) um 922; St. Simeonstift (Trier) um 1098, Springiersbach um 1136; Steinfeld (Eifel) um 1187; Himmerod um 1218; Machern um 1282; Pristerseminar bzw. Jesuiten von Trier; Die Grauen Schwestern u. Karthäuser von Koblenz; Kloster "unserer leiben Frauen von Wolf" um 1483...

Adel: Ritter von Kröv; Ritter von Daun; Ritter von Manderscheid; Grafen von Sponheim bzw. Zweibrücken (1274); Grafen von Namur (1171); Grafen von Ulmen (1296); Kurfürst von Trier; Grafen von Kesselstatt; Grafen von Metternich; Grafen von Burscheid; Grafen von Schönenberg; Grafen von Ahr; Grafen von dem Zandt von Merl; Grafen von Kriechingen; ... 


Hofgut "Die Grauen Schwestern" in Kröv